Gemüsebrühe

Jeder kennt die verschiedenen Fertigprodukte für Gemüsebrühe – Sei es als Instandpulver oder als Brühwürfel oder sonstige Formen.
Schaut man aber auf die Inhaltsstoffe so findet man verschiedene Stoffe, von denen man sich doch fragt, ob die unbedingt drin sein müssen. Teiweise enthalten die Produkte Geschacksverstärker wie Mononatriumglutamat oder auch versteckte Geschmacksverstärker, die als Hefeextrakt deklarierte sind.
Die eigentlichen Inhaltsstoffe, die man in einer Gemüsebrühe erwartet kommen meist zum Ende der Liste, was darauf hinweist, daß auch nur wenig davon im Produkt enthalten ist. Die Listen sind nach Mengen geordnet: angefangen bei großen bis zu kleinen Mengenanteilen.
Aber man kann so eine Gemüsebrühe in Art einer Würzpaste auch selbst herstellen. Dazu benötigt man

  • 1250g (netto) frisches Suppengemüse und Suppenkräuter: Sellerie, Möhren, Lauch/Porree, Zwiebeln, Petersilie und Liebstöckel (Maggiekraut)
  • 250g Salz

Das Gemüse wird geputzt, gewaschen und grob zerkleinert. Die angegebene Menge von 1250g sollte nach dem Putzen noch vorhanden sein.
Das Gemüse wird nun durch den Fleischwolf (feine Schreibe) gedreht. Andere Gerätschaften wie Stabmixer o.ä. dürften ziemliche Schwierigkeiten haben z.B. den faserigen Lauch/Porree zu zerkleinern. Danach wird die Gemüsemenge gut mit der Salzmenge vermischt.
Diese Mischung lagert man an einen kühlen und dunklen Ort für mindestens zwei Wochen. Danach ist die Mischung durchgezogen und kann verwendet werden. Durch den hohen Salzanteil ist die Mischung mindestens ein Jahr haltbar. Angebrochene Gläser sollte man im Kühlschrank aufbewahren.
Die Paste kann für Suppen, Saucen etc. verwendet werden. 1 TL reicht für etwa 1/4l Brühe. Im Gegensatz zur Instantbrühe muß diese Paste jedoch einige Zeit mitkochen bzw. durchziehen.

Guten Appetit.